Hamburger Hersteller von E-Surfboards beantragt Insolvenz

Die 33 Mitarbeiter der Sashay GmbH entwickeln, produzieren und vertreiben seit 2011 im Hamburger Norden Surfboards mit elektrischem Jetantrieb. Hiervon wurden bislang weltweit rund 400 Stück verkauft. Im Jahr 2016 geriet das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, nachdem defekte Bauteile zu Kosten in Millionenhöhe für Reparaturen und Logistik geführt hatten.

Finanziert wird Sashay zu einem erheblichen Teil von mehr als 600 Kleinanlegern. Diese haben über die Dresdner Crowdfunding-Plattform Seedmatch einen hohen sechsstelligen Betrag investiert. „Das vorläufige Insolvenzverfahren könnte dem jungen Unternehmen die Chance zu frischem Geld und damit zur wirtschaftlichen Gesundung geben“, sagt Tjark Thies. „Die Sashay-Belegschaft ist trotz der Schwierigkeiten hoch motiviert und verkörpert den positiven Spirit seiner Kundschaft“, so Thies. Aktuell kümmert er sich mit einem Expertenteam und der Geschäftsführung um eine betriebswirtschaftliche Bestandsaufnahme und prüft sämtliche wirtschaftliche Optionen.

„Nach den ersten Gesprächen sind wir optimistisch, eine dauerhafte Lösung für den Geschäftsbetrieb und die Arbeitsplätze zu finden und unseren Kunden weiterhin Jetboards anbieten zu können“, sagt Sashay-Gründer und Geschäftsführer Benjamin Köhnsen.

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